Was macht ein Verfahrenstechnik-Ingenieur?

Bei der Verfahrenstechnik handelt es sich um eine ingenieurwissenschaftliche Disziplin. Die Verfahrenstechnik beschäftigt sich mit der Umwandlung von Stoffen (Stoffwandlungstechnik). Es kann sich zum Beispiel um organische oder auch unorganische Rohstoffe, Lebensmittel, Baustoffe, Abfallstoffe sowie um Wasser und Luft handeln. Auf die Art, die Eigenschaften sowie auf die Zusammensetzung kann sich die Veränderung der Stoffe beziehen. Die Verfahrentechnik hat das Ziel durch die Veränderungen wertvolle Stoffe mit gewünschten Eigenschaften zu erzeugen, dies geschieht bei der Produktionstechnik. Es ist auch ein Ziel aus schädlichen Stoffen nützliche zu gewinnen und schädliche Stoffe unschädlich zu machen, dies geschieht bei der Umweltschutztechnik. Es wird bei der Produktions- sowie bei der Umweltschutztechnik sehr viel Wert darauf gelegt die Stoff- und Energieströme so gut wie möglich zu nutzen. Es werden auch Energien zurückgewonnen, dies geschieht zum Beispiel beim Recycling und bei der Wärmerrückgewinnung.

Bei der mechanischen Verfahrenstechnik charakterisiert der Verfahrungstechnik-Ingenieur dispersen Stoffsysteme und auch Stoffsysteme mit einem hohen Partikelanteil. Er ist beteiligt an der Anwendung und Weiterentwicklung von Ultraschallspektroskopie, an Separationsverfahren zur Abtrennung feinster Partikel aus Flüssigkeiten sowie Gasen.

In der Verfahrenstechnik wird es auch weiterhin immer wieder neue Erkenntnisse sowie Fortschritte geben. Der Beruf des Verfahrenstechnik-Ingenieurs hat Zukunft und auch hier werden immer wieder Fachkräfte gesucht und benötigt. Durch ein entsprechendes Studium ist es möglich in diesen zukunftsreichen Beruf einzusteigen.